Einzelnes Windrad auf einem Feld vor leicht bewölktem Himmel Solarpark in der Wüste mit Bergen im Hintergrund

Google-Umweltbericht 2017

2016 war ein Jahr wichtiger Meilensteine.
Wir konnten zehn Jahre als klimaneutrales Unternehmen feiern und bekanntgeben, dass wir im Jahr 2017 den gesamten Energiebedarf aller Standorte weltweit mit erneuerbarer Energie decken würden.

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Ökologische Nachhaltigkeit war uns schon immer ein sehr wichtiges Anliegen. Wir haben vieles erreicht, auf das wir stolz sein können – aber wir haben auch noch viel vor uns. Umweltschutz ist wichtiger denn je und wir tun, was wir können, um künftigen Generationen einen gesunden Planeten zu hinterlassen.

Dieser Bericht enthält Daten und Informationen mit Stand vom 31. Dezember 2016.

Einzelnes Windrad auf einem Feld vor leicht bewölktem Himmel
Junge Frau in einem offenen Bereich eines Google-Büros, die vor einer begrünten Wand steht und in das Notizbuch vertieft ist, das sie in den Händen hält

Effiziente Rechenzentren sind besser für unsere Nutzer – und für die Umwelt.

Schon vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir damit begonnen, unsere Rechenzentren zu optimieren. Mittlerweile gehören sie zu den effizientesten der Welt und ihre Umweltbilanz verbessert sich laufend, obwohl die Nachfrage nach unseren Produkten stark gestiegen ist und sich weiter erhöht. Alle Rechenzentren werden von uns daher so konzipiert, gebaut und betrieben, dass Energie, Wasser und Materialien bestmöglich genutzt werden.

Jedes Watt wird maximal ausgeschöpft.

Zur Verringerung des Energieverbrauchs streben wir den Aufbau des weltweit energieeffizientesten Computing-Netzwerks an – jedes verbrauchte Watt soll maximal ausgeschöpft werden.

Unsere Bemühungen haben sich ausgezahlt: Im Schnitt verbraucht ein Google-Rechenzentrum 50 % weniger Energie als ein konventionelles Rechenzentrum. Ein Aspekt unserer effizienten Designs ist dabei die Effizienz der Stromnutzung.

Weitere Informationen zur Effizienz unserer Rechenzentren

Durchschnittliche Effizienz der Stromnutzung (Power Usage Effectiveness, PUE) für alle Rechenzentren
  • PUE der letzten 12 Monate
  • PUE für das Quartal
PUE
  • 1,26
  • 1,22
  • 1,18
  • 1,14
  • 2009
  • 2010
  • 2011
  • 2012
  • 2013
  • 2014
  • 2015
  • 2016
  • Zu diesen Spitzen kommt es in der Sommerzeit, wenn zusätzliche Energie für die Kühlung der Rechenzentren benötigt wird.

  • Der PUE für alle Anlagen ist in den letzten fünf Jahren konstant bei 1,12 geblieben.

    2016 lag der durchschnittliche jährliche PUE-Wert für unsere weltweiten Rechenzentren bei 1,12. Im Vergleich dazu belief sich der Branchendurchschnitt auf 1,7 – demnach ist der überflüssige Energieverbrauch in unseren Rechenzentren fast 6-mal niedriger.

  • Rechenzentrumsbetreiber verwenden den PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) zur Messung der Effizienz. Ein PUE von 2,0 bedeutet, dass für jedes Watt, das für den Betrieb von IT-Geräten verwendet wird, ein weiteres Watt zur Kühlung der IT-Geräte und zur Stromverteilung aufgewendet werden muss. Je stärker der PUE sich einem Wert von 1,0 annähert, desto mehr Energie wird für die Rechenaufgaben selbst verwendet.

  • 1,12
Durchschnittliche Effizienz der Stromnutzung (Power Usage Effectiveness, PUE) für alle Rechenzentren
  • PUE der letzten 12 Monate
  • PUE für das Quartal
  • 2009
  • 2010
  • 2011
  • 2012
  • 2013
  • 2014
  • 2015
  • 2016
PUE
  • 1,26
  • 1,22
  • 1,18
  • 1,14
  • Zu diesen Spitzen kommt es in der Sommerzeit, wenn zusätzliche Energie für die Kühlung der Rechenzentren benötigt wird.

  • Der PUE für alle Anlagen ist in den letzten fünf Jahren konstant bei 1,12 geblieben.

    2016 lag der durchschnittliche jährliche PUE-Wert für unsere weltweiten Rechenzentren bei 1,12. Im Vergleich dazu belief sich der Branchendurchschnitt auf 1,7 – demnach ist der überflüssige Energieverbrauch in unseren Rechenzentren fast 6-mal niedriger.

  • Rechenzentrumsbetreiber verwenden den PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) zur Messung der Effizienz. Ein PUE von 2,0 bedeutet, dass für jedes Watt, das für den Betrieb von IT-Geräten verwendet wird, ein weiteres Watt zur Kühlung der IT-Geräte und zur Stromverteilung aufgewendet werden muss. Je stärker der PUE sich einem Wert von 1,0 annähert, desto mehr Energie wird für die Rechenaufgaben selbst verwendet.

  • 1,12
Mitarbeiter in einem Serverraum, der nach unten blickt und eine Bodenluke anhebt
Nahaufnahme eines Serverracks in einem Google-Rechenzentrum

Nachweisbar intelligentes Energiemanagement

Google hat als erstes Unternehmen in Nordamerika ein über mehrere Standorte verteiltes Energiemanagementsystem mit ISO 50001-Zertifizierung eingeführt. 2016 hatten zwölf Google-Rechenzentren die ISO-Zertifizierung – das entspricht 98 % unseres IT-Energieverbrauchs. Wir sind sehr stolz darauf, denn diese Zertifizierung bescheinigt uns, dass wir ständig daran arbeiten, unsere Energieeffizienz zu verbessern.

Förderung von langlebiger und produktiver Technologie

Unser Ziel ist es, die Deponieabfälle durch den Betrieb unserer Rechenzentren auf null zu reduzieren. Das versuchen wir durch verschiedene Maßnahmen zu erreichen, beispielsweise durch die Generalüberholung und Wiederaufbereitung von Hardware, die Reduzierung der von uns erzeugten Abfälle und bessere Entsorgungsmöglichkeiten wie das Recycling und den Wiederverkauf.

2016 mussten 86 % der durch den Betrieb unserer weltweiten Datencenter erzeugten Abfälle nicht auf Deponien entsorgt werden.

Weitere Informationen zu unserem Ziel, die Deponieabfälle auf null zu reduzieren
Diagramm der Kreislaufwirtschaft von Google
  1. Google-Rechenzentren
  2. Recyceln
  3. Generalüberholen
  4. Wiederverwenden
Extreme Nahaufnahme von vier Servern und ihren Netzwerkkabeln

Spotlight Story

TPUs: Erhebliche Ressourceneinsparungen in einem kleinen Paket

Durch maschinelles Lernen wird das Potenzial vieler der gängigen Anwendungen von Google erheblich gesteigert. Es erfordert allerdings auch sehr viel Rechenleistung.

Schnellerer Umstieg auf erneuerbare Energien

Zwei Anliegen haben für uns inzwischen höchste Priorität: Wir möchten nicht nur energieeffizienter werden, sondern auch dafür sorgen, dass die Energie, die wir beziehen, aus sauberen Quellen wie den erneuerbaren Energien stammt. Dank unserer Unterstützung für saubere Energie haben wir auch unsere CO2-Bilanz verbessert. Wir haben unsere Prozesse effizienter gestaltet, beziehen erneuerbare Energien und beteiligen uns an Projekten zur Klimakompensation. Dadurch sind wir seit 2007 klimaneutral.

  • Luftaufnahme von einem grünen Fluss, der sich durch hellbraune Wüstenlandschaft windet

    2007

    Wir haben uns der Klimaneutralität verschrieben und konnten unsere jährlichen Nettoemissionen durch den Erwerb von Emissionszertifikaten zur Klimakompensation erstmalig auf null senken.

    Einige der Gebäude auf dem Firmengelände von Google in Mountain View aus der Vogelperspektive Ein Mann und eine Frau auf gelb-grünen Google-Fahrrädern auf dem Google-Campus

    An unserem Hauptsitz in der San Francisco Bay Area installierten wir eine 1,6-Megawatt-Dachsolaranlage – die damals größte Solaranlage, die bis dahin von einem Unternehmen betrieben wurde.

  • Luftaufnahme von den grünen und braunen Flächen des Windparks Story County II in Iowa

    2010

    Wir bezogen für unseren Betrieb erstmals Strom aus erneuerbaren Energien und unterzeichneten einen 20-Jahres-Strombezugsvertrag (SBV) mit dem Windpark Story County II im US-Bundesstaat Iowa.

    Luftaufnahme vom Windpark Pearl Garden in North Dakota Sonnenkollektoren, die Sonnenlicht in einer Wüste sammeln

    Außerdem begannen wir, den Markt für saubere Energie zu fördern, und investierten mit einer Beteiligung in Höhe von 39 Millionen US-Dollar am 170-MW-Windpark Peace Garden im US-Bundesstaat North Dakota zum ersten Mal in erneuerbare Energien.

  • Ansicht von oben auf Windkraftanlagen in einer grünen Hügellandschaft

    2014

    Wir bezogen für unsere Betriebsprozesse insgesamt mehr als ein Gigawatt Strom aus erneuerbaren Energien – eine bis dahin noch nicht erreichte Größe.

  • Solarpark in der Wüste mit Bergen im Hintergrund Luftnahaufnahme einer Windkraftanlage

    2015

    Bei Kapitalinvestitionen in erneuerbare Energien erreichten wir mit unserem Engagement ein Volumen von insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar.

  • Ansicht von oben auf Windkraftanlagen in einer grünen Hügellandschaft

    2016

    Wir unterzeichneten Strombezugsverträge (SBVs) über 564 MW Strom aus erneuerbaren Energien und hatten damit insgesamt 20 SBVs über mehr als 2,6 GW Strom aus erneuerbaren Energien.

  • Luftnahaufnahme von Sonnenkollektoren, die Sonnenstrahlen sammeln
    Wir waren seit 10 Jahren in Folge ein klimaneutrales Unternehmen und kündigten an, dass wir im Jahr 2017 durch den Bezug erneuerbarer Energien unseren gesamten Energiebedarf für den Betrieb aller Standorte weltweit decken würden.
    Einzelnes Windrad auf einem Feld vor leicht bewölktem Himmel

Wir sind seit zehn Jahren klimaneutral – dank der Zusammenarbeit mit großartigen Partnern.

In den letzten zehn Jahren haben wir uns an mehr als 40 Projekten zur Klimakompensation beteiligt und so mehr als 16 Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen kompensiert.

Weitere Informationen zu unserem Klimakompensationsprogramm
1
0
Mio.

Tonnen CO2-Emissionen kompensiert

Luftnahaufnahme einer Windkraftanlage

Spotlight Story

Gemeinsame Nutzung von Windenergie

Google tat sich mit drei niederländischen Unternehmen – AkzoNobel, DSM und Philips – zusammen, um gemeinsam Strom von den beiden neuen Windprojekten in den Niederlanden zu beziehen.

Nachhaltige Arbeitsplätze sind wichtig – für Mensch und Umwelt.

Wenn wir Produkte entwickeln, steht der Nutzer an erster Stelle. Und wenn wir Arbeitsplätze entwerfen, haben wir vor allem die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter im Blick.

Einen gesunden Arbeitsplatz planen

Seit Ende 2016 sind 865.494 Quadratmeter der Google-Büros LEED-zertifiziert (Leadership in Energy and Environmental Design). Wir wenden, soweit möglich, branchenführende Green-Building-Standards an und nutzen Ressourcen wie Portico, eine Produktdatenbank und ein Workflow-Tool, das wir in Zusammenarbeit mit dem Healthy Building Network entwickelt haben, um Materialien auf Schadstofffreiheit zu prüfen.

Weitere Informationen zu unserem Tool für gesundes Bauen(Ein neues Fenster wird geöffnet.)

Kumulative Bürofläche mit LEED-Zertifizierung
  • Platin
  • Gold
  • Silber
m2
  • 0,8 Mio.
  • 0,6 Mio.
  • 0,4 Mio.
  • 0,2 Mio.
  • 2011

    Platin: 17 %
    Gold: 69 %
    Silber: 14 %

    2011
  • 2012

    Platin: 19 %
    Gold: 75 %
    Silber: 6 %

    2012
  • 2013

    Platin: 23 %
    Gold: 63 %
    Silber: 14 %

    2013
  • 2014

    Platin: 26 %
    Gold: 59 %
    Silber: 15 %

    2014
  • 2015

    Platin: 31 %
    Gold: 58 %
    Silber: 11 %

    2015
Kumulative Bürofläche mit LEED-Zertifizierung
  • Platin
  • Gold
  • Silber
Quadratmeter
  • 0,8 Mio.
  • 0,6 Mio.
  • 0,4 Mio.
  • 0,2 Mio.
  • 2011

    Quadratmeter LEED-zertifiziert
    Platin: 17 %
    Gold: 69 %
    Silber: 14 %

    2011
  • 2012

    Quadratmeter LEED-zertifiziert
    Platin: 19 %
    Gold: 75 %
    Silber: 6 %

    2012
  • 2013

    Quadratmeter LEED-zertifiziert
    Platin: 23 %
    Gold: 63 %
    Silber: 14 %

    2013
  • 2014

    Quadratmeter LEED-zertifiziert
    Platin: 26 %
    Gold: 59 %
    Silber: 15 %

    2014
  • 2015

    Quadratmeter LEED-zertifiziert
    Platin: 31 %
    Gold: 58 %
    Silber: 11 %

    2015
  • 2016

    Quadratmeter LEED-zertifiziert
    Platin: 34 %
    Gold: 54 %
    Silber: 12 %

    2016
Kumulative Bürofläche mit LEED-Zertifizierung von 2011 bis 2016
  2011 2012 2013 2014 2015 2016
Platin 17% 19% 23% 26% 31% 34%
Gold 69% 75% 63% 59% 58% 54%
Silber 14% 6% 14% 15% 11% 12%
Junger Mann, der zwischen zwei Regalen mit verschiedenen Produkten steht und auf sein Klemmbrett blickt
Rückansicht einer Person, die schwarze Berufsbekleidung trägt und Lebensmittel auf einem grauen Metallwagen wiegt

Was man nicht kauft, kann man auch nicht verschwenden.

Wir haben gelernt, dass Lebensmittelabfälle am besten reduziert werden können, wenn man sie direkt vermeidet. Deshalb begannen wir, Daten zur Verschwendung zu erfassen und entsprechende Änderungen in unserem Café vorzunehmen. So konnten wir 700.000 Kilogramm Lebensmittelabfälle verhindern.

Weitere Informationen dazu, wie wir Lebensmittelabfälle reduzieren (Ein neues Fenster wird geöffnet.)

Eine gemeinsame Fahrt schont Ressourcen.

Durch die Verwendung von Google-Shuttles und unternehmenseigenen Elektrofahrzeugen in der Bay Area im Jahr 2016 konnten wir 33.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen – das entspricht 6.500 Autos, die ein Jahr lang in der Garage stehen bleiben würden.

Eingesparte Kohlendioxid-Emissionen:

6
,
0
Tsd.

Autos in der Garage stehen lassen

Wandgestaltung im Google-Büro in Chicago, die das Vordach des Chicago Theatre zeigt

Spotlight Story

Fulton Market: Aufbau eines funktionierenden Arbeitsplatzes

Google Chicago, auch bekannt als Fulton Market, ist das erste Google-Büro, das die Nachhaltigkeitszertifikat "Materials Petal Certification" der Living Building Challenge (LBC) erhielt, und derzeit das größte LBC-zertifizierte Projekt der Welt.

Mit Technologie können wir gemeinsam mehr erreichen

Die Herausforderungen des Klimawandels können wir nur gemeinsam meistern – Unternehmen, Regierungen, gemeinnützige Organisationen, Gemeinden und Einzelpersonen. Deshalb unterstützen wir alle mit unserer Technologie dabei, eine nachhaltigere Welt zu schaffen.

Umsteigen, um wirklich zu sparen

Unternehmen, die von lokal gehosteten Lösungen auf G Suite umgestiegen sind, haben ihren Energieverbrauch und ihre CO2-Emissionen durch die IT laut eigenen Angaben um 65 % bis 85 % verringert.

8
0
%

potenzielle Einsparungen beim IT-Energieverbrauch

Nahaufnahme des schwarzen Nest Learning Thermostat
Kind in einem gelben Sweatshirt, das Zimmerpflanzen gießt, die auf einem Tisch unter einem Nest Thermostat stehen

Smart Homes senken den Energieverbrauch

Das Nest Learning Thermostat verringert den häuslichen Energieverbrauch mithilfe von Lernalgorithmen und einer intelligenten Steuerung von privaten Heizungen und Kühlsystemen. Mehrere von Nest und Dritten durchgeführte Studien belegen, dass US-Kunden mit dem Nest Thermostat durchschnittlich rund 10 %–12 % geringere Heizkosten haben und etwa 15 % ihrer Kosten für die Kühlung einsparen.

Weitere Informationen zu Nest (Ein neues Fenster wird geöffnet.)

Street View-Auto für Google Maps mit Luftsensor auf dem Dach auf einer Straße in einem städtischen Außenbezirk

Spotlight Story

Project Air View: Das Unsichtbare sichtbar machen

Project Air View wurde ins Leben gerufen, als die US-Umweltorganisation Environmental Defense Fund (EDF) Google um Mithilfe bei der Kartierung Tausender Erdgaspipelines mit Methanleckagen bat. Diese Pipelines befanden sich unter den Straßen vieler verschiedener Städte in den USA. Dabei kamen unsere Street View-Autos zum Einsatz, die mit Methanmessgeräten ausgestattet worden waren.